Auf redbubble lade ich meine Designs hoch, die dann auf verschiedenen Produkten gekauft werden können.
Ich sammelte eine Zeit lang Fuchsfotos. Dann zeichnete ich sie ab, digitalisierte die Bilder und ordnete sie in unterschiedlicher Reihenfolge an.
Weihnachtskarte 2020
Geburtstagskarte 2021
Inspiriert vom Film The Secret Garden 1993.
Weihnachtskarte 2021
Die Verwendung eines Adventskalenderbildes
Im Adventskalender 2019 stüpferlete ich noch die Törchen und füllte sie mit Bildchen, die ich in Magazinen fand, möglichst nach den Interessen der Person, der ich den Kalender schenken wollte.
2020 gestaltete ich die Törchen schon mehrheitlich zeichnerisch.
Bei beiden Kalendern schnitt ich zuerst die Törchen und füllte sie danach mit Inhalt, passte mich auf das Format an. Jeden Kalender gestaltete ich individuell nach den Interessen derer, die den Kalender bekamen. Ich machte jeweils ca. 5 Versionen.
Beim diesjährigen Adventskalender machte ich einiges anders. Alle 5 Versionen haben die gleichen Törchen, an den selben Stellen. Die Nummerierung variiert. Jedes Törchen geht inhaltlich auf das Bild ein. Ich zeichnete zuerst das Bild und bestimmte, dann die Grösse des Törchen.
Dies ermöglicht die Szenerie auf dem Wimmelbild weiterzuerzählen. So einen Kalender gibt es auch von Mike vanAudenhove. Als ich das Bild zeichnete, wusste ich noch nicht, dass der Kalender so narrativ werden wird. Ich zeichnete spontan.
Das Bild war ca. A3 gross. Ich liess es hochaufgelöst einscannen und auf ca. A2 drucken.Ich hatte so genug Spielraum. Am Anfang fand ich mich vor einem grossen Wimmelbild und wusste nicht, was darin alles geschehen könnte. Die Ideen kamen nach und nach.
Auch kriegte ich eine Riesenhilfe von meinen lieben Verwandten.
Das coole an Wimmelbildern ist ihre Wiederverwendung auf verschiedene Weisen. Ich bestellte schon beim Junglebild und beim Adventskalenderbild 2019 ein Puzzle. Dies tat ich auch bei diesem Bild. Ich merkte, dass wenn man das Bild selber gestaltet hat, schneller ist die Puzzleteile zusammensammenzusetzen.
Zwischenschritt
Im Mai 2020 war das Modul "Language is a Virus" fertig, mein Bild aber noch nicht. Doch wusste ich nicht weiter und legte die Arbeit für ein paar Monate zur Seite.
Weihnachtsferien 2020:
Durch die Farben wurden die Ebenen aufgelockert und mir scheint es übersichtlicher geworden zu sein.
Meine Grundidee war ein Bild zu machen, mit dem man sich Musik vorstellen kann. Ich plante nicht. Das keltische Knotenmuster half mir sehr.
Hier lernte ich auch die Freiheit bei eigenen Arbeiten zu schätzen. Sie ermöglicht mir lange Pausen machen, um Abstand zu bekommen. Danach kann ich mit einem frischen Blick weiterarbeiten.
In meinem letzter Modul vor der Bachelorarbeit war die Aufgabe eine Reportage zum Thema Zustand (Coronasituation) zu machen. Es braucht extrem viel Energie und Mut um auf Leute zugehen zu können und ihnen Fragen zu stellen. Am Anfang hatte ich die These, dass die Denkdiversität durch die Pandemie extrem eingeschränkt wird. Ich interviewte Maja. Sie hat Philosophie studiert. Visuell war ich total überfordert. Das Thema bleibt aber im Hinterkopf. Die Substanz der Gedanken mag vielleicht schwierig in ein Bild umzusetzen sein, aber ich bin nach wie vor überzeugt, dass es gewisse Portraits von Menschen in der Welt gibt, welche eine Ausstrahlung haben. Portraits, die uns etwas sagen wollen, denen ein Gedanke ins Gesicht gezeichnet wurde. Ich brauche vielleicht einfach mehr Zeit und Erfahrung um es hinzukriegen.
Am Ende fand ich ein einfacheres Thema, das mich überraschenderweise wahnsinnig interessierte. Sauerteig. Durch diese besonderen Umstände im Jahr 2020, verbreitete sich der Trend exponentiell.
Martin Mayer ist Leiter von drei Bäckereien, welche hauptsächlich Sauerteigbrote verkaufen. Er hat ein Hotel aufgemacht, wo Leute ihren Sauerteig vorbeibringen können. Mayer pflegt diese dann bis der Kunde ihn wieder abholt. https://www.vuaillat.ch/angebot#sauerteighotel
Ich besuchte Mayer in der Bäckerei in Uster und er erzählte mir von einer bis vor kurzem noch unbekannten Welt.
Bei der Gestaltung blieb mir nicht mehr viel Zeit. Selten handelte ich so schnell wie bei dieser Arbeit. Trotzdem versuchte ich die Philosophie des zeitaufwändigen Prozesses der Herstellung von Sauerteigbrot in meine Reportage einzubringen.
So entschied ich mich, um eine organische Struktur zu erreichen, den Text von Hand zu schreiben, analog zu arbeiten, sodass ich am Schluss ein plastisches Endprodukt hatte(so greifbar wie Brot). Zum Teil hat es geklappt. Wenn ich in Photoshop mit verschiedenen Ebenen gearbeitet hätte, wäre ich flexibler gewesen.
Adventskalender 2020
Dies ist mein dichtestes Wimmelbild, das ich je gemacht habe. Zum ersten Mal habe ich es auch wirklich hingekriegt Text und Bild zu vereinen. Das sind die Originalfarben. Ich hatte viel Freude die Neonpigmente auszuprobieren, welche dann beim Kopieren verschwinden und ein normales Gelb, Grün oder Orange werden, da der Drucker keine Neonfarben druckt. Wenn ich die Kopie anschaue wirkt es auch harmonischer. Trotzdem wollte ich hier das Original zeigen.
Adventskalender 2019
Während des Anfertigens eines Wimmelbild versinke ich in die Szene. Es ist sehr faszinierend, wie sich die Stimmung ändert sobald ich eine Figur hineinzeichne. Ich kann eine ganze Welt entstehen lassen.
In diesem zweiwöchigen Modul, im September 2020, lernten wir die Magie des Comics kennen. Wir hatten eine super Dozentin, die auch Comicautorin ist: Judith Vanistendael. Obwohl sie nur via Zoom unterrichten konnte, da sie im Ausland war, lenkte sie uns ziemlich gut durch die Turbulenzen eines leider extrem kurzen Comiccrashkurses.
Sie zeigte, wie sie arbeitete und gab uns täglich neue Aufgaben. Wir arbeiteten zu zweit. Ich zeichnete meine Partnerin und mich tausend Mal, bis ich die Figuren in der Hand hatte. Wir setzten unsere Figuren in verschiedene Situationen. Wie sehe ich aus, wenn ich eine Polizistin wäre? Welches Tier wäre meine Partnerin? Dann entwickelten wir daraus zwei Charaktere und erst danach eine Geschichte.
Hier erkannte ich den krassen Bewegungseffekt, wenn das Maximum an Bewegungslinien verwendet wird. Das ist ja auch oft in Mangas zu sehen.
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Vor den Sommerferien 2020
Ich hatte zweieinhalb Wochen Zeit um eine Animation zu erstellen. Mich interessierte die Bild-für-Bild-Animation, da ich damit eine Bewegung studieren kann. Mein animiertes Goodman-Mausmaki gibt es in echt auch im Zoo Zürich. Es ist zwar nachtaktiv, kann einem aber auch tagsüber vor die Füsse fallen. Beim Hintergrund war mir wichtig eine Andeutung des vielfältigen Dickichts im Jungle hinzubekommen.
Dieses Bild ist im Photoshop mit der Ölfarbfunktion entstanden. Es sind Pflanzen und Tiere von verschiedenen Kontinenten abgebildet. Ich lernte mit mehreren Ebenen zu arbeiten.
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Im interdisziplinären Modul: Language is a Virus.
Textanimation 1 Mai 2020
Den Text, den ich animiert habe, ist ein Gedicht, welches ich im ersten Modul im 3. Semester im Publikationsmodul geschrieben habe. Die ersten zwei Zeilen sind ein übersetztes Zitat von dem Song „if you go away“ aus dem Jahre 1982 von Marc and the Mambas. Es sind meine zwei Lieblingszeilen aus diesem Lied, weil sie so rhytmisch ausgesprochen werden: „Just an empty room, full of empty space“. Meine freie Übersetzung: Nur ein leerer Raum voller leerer Weite. In diesem Gedicht/Nonsensetext dachte ich während dem Schreiben an: Horror Vacui, die Produktion eines Textes auf Papier in einer Druckerei und an die Veränderung der Wahrnehmung eines Textes, sobald man ganz nah an ihn herangeht, bis die Buchstaben zu schwarzen, skurrilen Gestalten werden, sodass sie nicht mehr als Träger von Information wahrgenommen werden können. Beim Herstellen des Soundtracks war ich dabei Inspiriert vom Soundrack des Filmes Suspiria aus dem Jahre 1977. Ich flüssterte das Gedicht, welches ich animert hatte in den Computer und unterlegte es mit Technosound aus dem Material, das GarageBand mir zu Verfügung stellte. Es ist ein geflüsterter Text endlos und sehr langatmige wiederholt. Es hat eine langsame Steigerung und einen relativ unspannenden Abgang.
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Textanimation 2 Mai 2020
Diese Animation vertonte ich ein zweites Mal um dem Text einen anderen Charakter zu verleihen. Die Inspiration der Melodie hatte ich von „Ancora Qui“ von Elisa Toffoli und von Les Choristes - Caresse sur l‘océan und Purcell: O solitude. Beim singen versuchte ich jedes Wort zu geniessen und auszukosten. Ich grinste dabei. Vielleicht hört man das. Eine visuelle Verformung von festgehaltener Sprache.
Bei diesem Projekt (Textanimation 1 und 2) wollte ich zeigen auf welche Art Sprache nicht starr sein kann.
Weitere Ergebnisse von diesem Modul sind im Portfolio.
"Language is a Virus"im Frühjahr 2020
Ich tüftelte in einem Sprachlabor.
Einem Text wurde durch seine Verformung fast gänzlich sein Inhalt entrissen.
Dafür bekam er einen voluminöseren Körper.
Ein Textobjekt.
Hier versuchte ich eine Netzsystemaussage zu erstellen. Dies wird später aus dem Mund einer Person herauskommen. Da es ein Bild ist und kein Text, bekommt die Aussage einen sehr grossen Interpretationsraum.
Die Illustration zum biblischen Phänomen der babylonischen Sprachverwirrung.
Ein Nebenergebnis aus dem Sprachlabor.
Das Keltische Knotenmuster als bildlichen Sprechblaseninhalt.
Das Fabelwesen drückt sich mit Körperhaltung und Knotenmuster aus. Es scheint eine Beschwörung zu machen.
Das Fabelwesen kotzt.
Bahnhofsanimation Frühjahr 2020
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In diesem Animationsmodul lernte ich wie ich mit dem Adobe-Aftereffekt eine einfache Animation erstelle, wie ich mit Ebenen arbeite und wie ich eine Geschichte aufbaue. Dramaturgie ist das A und O. Es braucht viele Arbeitsschritte und Besprechungen mit den Dozenten, bis eine Geschichte verständlich wird. Alles in Allem war es ein sehr reiches Modul. Das Enprodukt ist nicht perfekt. Es ist zum Teil zu lange und verliert den roten Faden. Es ist aber anschaubar. Ich habe die Version mit den englischen Untertiteln heraufgeladen, weil es meiner Meinung nach dem Video eine zusätzliche Humorebene verleiht.
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Dieses Produkt ist im Studium entstanden. Wir mussten ein Plakat gestalten und hatten noch die Option es zu animieren. Ich habe das Plakat im Adobe-Programm Illustrator gestaltet. Der Text ist ein Artikel über den Einfluss des Lesens auf das Gehirn und aus dem Internet kopiert (www.mpg.de/lesen). Die Schrift ist Bodoni 72. Im Illustratorprogramm legte ich eine Verzerrungshülle, ein Formgitter über den Text und fing an zu verziehen. Die Animation entstand indem ich den Text verzerrte, kopierte und weiterverzerrte. So war nicht nur der Prozess festgehalten, die Zwischenschritte konnten auch als Frames genutzt werden. Im Photoshop spielte ich auch ein bisschen mit Ctrl. invers und stellte die Animation her. Im Garageband bastelte ich mit den schon gegebenen instrumentalischen Beispielen einen Sound zusammen. All das wurde dann im Adobe Premier gerendert.
Es ist ziemlich schräg.
Für mich steht dieses Filmli für Ausprobierfreude. Wenn man einfach nicht mehr aufhören kann und alle Hemmungen niederlegt.
Chihiro in der Apotheke.
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28.12.19
Ein eigenes Projekt.
Eine Inspiration von Japan und Tarkovski.
Es ist ein Versuch dem Bild seinen Klang zu geben.
Im ersten Modul des Herbstsemesters 2019 an der Hochschule Luzern hatten wir das Thema Holz. Ich arbeitete assoziativ mit Tusche und ging von den Formen eines Hozschnittes aus. Am Ende benutzte ich auf Photoshop die Umkehrfunktion Control invers und es kamen Tiefsee-artige Wesen heraus.
Arterie und Vene?
Dieser Text beginnt mit der freien Übersetzung meiner zwei Lieblingszeilen des Songs "If you go away". Der Song ist eine 1966 veröffentlichte Adaption von dem französischen Song "Ne me quitte pas" aus dem Jahre 1959. Das Original schuf Jaques Brel, die Adaption Rod McKuen.
Inhaltlich hat mich die japanische Künstlerin Yayoi Kusama inspiriert.
Was ursprünglich ein Wurzelstock war, sieht jetzt eher nach einer Qualle aus.
Baumflöööte
Ein assioziativer Text, der entstand indem ich Wörter sammelte und während dem Schreiben meine Bilder anschaute.
Fette Beute - ein audiovisuelles Portrait DER Videothek
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Ich befragte und portraitierte die Kunden einer Videothek -Les Videos Zähringerstrasse 37- in Zürich. Die Befragung wurde aufgezeichnet. Die Videothek fotografierte ich ohne Personen und druckte die Bilder aus. In die Fotos zeichnete ich die portraitierten Kunden und Filmfiguren rein.
Die bezeichneten Fotos legte ich aus und filmte sie mit einer Handkamera. Den Film vertonte ich mit den aufgezeichneten Befragungen.
Der Prozess kann als Écriture Automatique beschrieben werden.
Beobachten & zeichnen und dann zeichnen & erzählen
Zwei Module im ersten Semester Herbst 2018
Raus gehen
Zum ersten Mal zeichnete ich vor Ort Menschen.
Raumgefühl
Ich lernte, dass es manchmal einfacher ist ein Raumgefühl auf das Blatt zu bekommen, wenn ich mich auf den Hintergrund konzentriere und ihn als Fläche behandle.
Bahnhof
Der Bahnhof ist ein idealer Ort, um das Gelernte weiter zu vertiefen...
... mit Farben...
... und Perspektiven zu experimentieren.
Im nächsten Modul ging es darum die Zeichnungen aus dem vorherigen Modul weiter zu verarbeiten und zwar mit einer anderen Technik.
Ich wählte Elemente aus den Zeichnungen aus und gab sie in Tuschezeichnungen wieder.
Da das Ergebnis ziemlich bedrohlich wirkte, spielte ich damit.
Mit einem Pinsel voll Wasser über das Aquarellblatt (den Träger) gestrichen und danach mit einem Pinsel voll Tusche am Rand entlang gefahren, fliesst die Tusche den Fasern des nassen Papiers entlang.
Bei dieser Technik
wird auch viel dem Zufall überlassen.
Es entstand eine gruselige Horrorserie.
Oktober/November 2018
Wenn man den Hintergrund zeichnet hat man auch den Vordergrund.
Zufallshorror
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Boudicca ist ein Projekt, bei dem es um die Frage ging, ob ich es schaffe eine Mammutskulptur zu bauen und durchzuhalten.
Zusätzlich zeichnete ich ein ganzes Moleskine-Buch voll von meiner Boudicca. Ich benannte mein Mammut nach einer keltischen Königin, die den letzten erfolglosen Aufstand gegen die Römische Besetzung führte.
Dezember 2018
Lithografie ist ein Flachdruckverfahren.
Mit fetthaltiger Tusche zeichnete, oder schreibt man spiegelverkehrt auf den Stein. Danach behandelt man den Stein
mit Salpetersäure, Gummi Arabicum und Saxotol.
Am Ende ist der Stein so bearbeitet, dass dort wo die fetthaltige Tuschezeichnung war die ebenfalls fettige Druckfarbe aufgenommen wird, der Rest der Steinfläche ist fettabstossend.
Beim Drucken muss man darauf achten, dass die Steinfläche immer feucht bleibt.
Bei meinen Steindrucken schrieb ich Worte auf eine bildnerische Weise. Ich schrieb Worte aus meinen Träumen und Gedanken.
Dezember 2018
Spachtelspiele (eigenes Projekt) Juli 2019
Es ist eine spielerische Technik. Man schmiert mit dem Spachtel Farbe auf das Papier und achtet dabei darauf, dass die Gestaltung möglichst gegenstandslos ist. Dafür braucht man einen klaren Kopf. Am besten man denkt gar nichts und legt einfach los.
Danach ist Vorstellungskraft gefragt. Nach was sieht dieses Geschmiere aus? Was für eine Assoziation habe ich da?
Und dann ergänzt man das Bild mit Farb- oder Bleistift oder Tusche, einfach das was gerade passt.
Diese Technik finde ich ideal um loszulassen, um sich entspannen zu können, um seine Fantasie anzustossen, und um schnell einen Charakter zu entwerfen.
Manchmal lasse ich das Spachtelgeschmiere unbearbeitet, weil es keine zusätzliche Hilfe braucht um etwas darzustellen. Es ist einfach zufällig ein Bild entstanden.
Diese Technik benutze ich seit Sommer 2018.
Sommer 2019
Ein rhythmisches sich wiederholendes Muster
Meditatives Zeichnen
In den Sommerferien 2018 fing ich mit den Schuppentieren an.
Mich interessierte die Dreidimensionalität, die entsteht, wenn man mit grossen und kleinen Schuppen variiert.
Am Anfang machte ich es meistens mit Fineliner, aber mit dem Pinsel geht's auch, es ist vielleicht einfach etwas gröber.
Es ist eine Gratwanderung zwischen Automatismus und extremer Konzentration.
Und das Wiederholende hat für mich etwas Meditatives.
Es müssen nicht unbedingt Schuppen sein. Alles Musterhafte, Repetitive geht eigentlich.
Propädeutikum 2017
Ein mit Bleistift gezeichneter Comic auf A3, dessen Geschichte sich im Hauptbahnhof abspielt. Es sind ganz viele Reisende dargestellt, die ein Lied in einer Gedanken- oder Sprechblase haben. Dadurch entsteht textlich eine Atmosphäre einer Chilbi, weil der/die Lesende eventuell die Lieder erkennt und deren Melodien in den Kopf kriegt.
Ich lernte viel über den Aufbau des Comics. Für die Dramaturgie der Doppelseiten hilft es wirklich mit kleinen Dummies zu arbeiten.
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Im Propädeutikum konnte ich ein Animationsmodul besuchen. Dort lernte ich 2D-Animation mit Photoshop zu machen. Ich arbeitete mit zwei Ebenen. Die erste, den Hintergrund malte ich analog und scannte ihn ein. Die zweite Ebene bestand aus der Animation. Carlo, unsere Katze war gerade gestorben. In dieser Animation zeige ich Szenen aus seinem Kater-Alltag, als er noch am leben war.